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Konfliktmanagement · Profacos GmbH

Seminar Konfliktmanagement: Konflikte früh erkennen und sauber lösen

Konfliktmanagement-Seminar mit Profilerin Kati Johannsen – Spannungen am Verhalten erkennen, Konfliktgespräche strukturiert führen und festgefahrene Situationen lösen.

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Was lernt man im Seminar Konfliktmanagement? Im Konfliktmanagement-Seminar lernen Ihre Teams, Spannungen früh am Verhalten zu erkennen, Konfliktgespräche strukturiert zu führen und festgefahrene Situationen fair zu lösen – bevor sie eskalieren. Praxisnah, mit vielen Übungen und sofort anwendbar.

Warum sich ein Konfliktmanagement-Seminar auszahlt

Ungelöste Konflikte kosten Unternehmen Leistung, Nerven und gute Leute. Ein Konfliktmanagement-Seminar setzt vor der Eskalation an und gibt Teams die Werkzeuge, um Spannungen konstruktiv zu bearbeiten. Bei Profacos verbinden wir das mit Profiling: Ihre Teams lernen, Konflikte am Verhalten früh zu erkennen und die Menschen dahinter zu verstehen.

Inhalte des Seminars

Konflikte erkennenSpannungen am Verhalten früh wahrnehmen.
DeeskalierenEmotionen beruhigen und Gespräche entschärfen.
KlärungsgesprächeKonflikte strukturiert und fair ansprechen.
Ich-BotschaftenOhne Vorwurf klar sagen, was man braucht.
Menschen lesenBedürfnisse und Muster hinter dem Konflikt verstehen.
Lösungen sichernVereinbarungen treffen, die halten.

Für wen das Seminar geeignet ist

Für Teams, Führungskräfte und alle, die beruflich mit Konflikten zu tun haben.

TeamsFührungskräfteHR & PersonalKundendienstProjektleitungenBetriebsräte

So läuft das Seminar ab

1

Bedarf klären

Wir stimmen Inhalte auf eure Konfliktsituationen ab.
2

Grundlagen

Wie Konflikte entstehen, eskalieren und sich lösen lassen.
3

Üben

Viele Übungen an echten Fällen mit Feedback.
4

Transfer

Konkrete Werkzeuge für den Alltag.

Was Sie im Seminar konkret lernen

Das Seminar ist auf Handlungskompetenz ausgelegt, nicht auf Theorie. Im Mittelpunkt stehen sechs Fähigkeiten, die Ihre Teams unmittelbar in den Arbeitsalltag übertragen können:

Frühwarnsignale erkennenSpannungen zeigen sich lange vor dem offenen Streit – in Tonfall, Mimik, Rückzug oder unterschwelligen Sticheleien. Sie lernen, diese Signale früh zu deuten.
Konfliktgespräche strukturierenEin klarer Gesprächsrahmen – Anliegen, Sichtweisen, Bedürfnisse, Vereinbarung – verhindert, dass Gespräche in Vorwürfen kreisen.
Den eigenen Anteil sehenWer den eigenen Beitrag zu einer Eskalation erkennt, gewinnt Handlungsspielraum zurück. Selbstreflexion ist Kern jedes Seminartags.
Sachlich bleiben unter DruckTechniken zur Selbstregulation halten Sie auch dann handlungsfähig, wenn ein Gespräch emotional wird.
Interessen statt PositionenNach dem Harvard-Konzept trennen Sie die starre Position („ich will X“) vom dahinterliegenden Interesse – dort entstehen Lösungen.
Tragfähige VereinbarungenEine Lösung hält nur, wenn sie konkret, überprüfbar und von allen Beteiligten getragen ist. Das Seminar übt genau diesen Abschluss.

Die neun Eskalationsstufen nach Glasl – im Seminar praktisch nutzbar gemacht

Das Modell von Friedrich Glasl beschreibt, wie Konflikte in neun Stufen über drei Ebenen eskalieren. Auf der ersten Ebene (Stufen 1–3) wollen beide Seiten noch gewinnen, ein gemeinsames Ergebnis ist möglich – hier genügt oft eine gute Gesprächsführung. Auf der zweiten Ebene (Stufen 4–6) geht es bereits darum, dass die Gegenseite verliert; ohne Moderation von außen kommt man selten heraus. Auf der dritten Ebene (Stufen 7–9) nehmen die Beteiligten sogar eigenen Schaden in Kauf, um dem anderen zu schaden.

Der praktische Wert im Seminar liegt nicht im Auswendiglernen der Stufen, sondern in der Diagnose: Auf welcher Stufe steht ein konkreter Konflikt gerade? Denn davon hängt ab, ob ein klärendes Gespräch reicht, ob eine neutrale Moderation nötig ist oder ob nur noch eine klare Führungsentscheidung hilft. Diese Einordnung übt das Seminar an realen Fällen der Teilnehmenden.

Konfliktarten unterscheiden – warum die Diagnose über die Lösung entscheidet

Nicht jeder Konflikt hat dieselbe Ursache. Wer die Art des Konflikts erkennt, wählt die passende Strategie – und vermeidet den häufigsten Fehler, einen Beziehungskonflikt mit Sachargumenten lösen zu wollen:

SachkonfliktUnterschiedliche Ziele, Fakten oder Wege. Lösbar über Information, Kriterien und Verhandlung.
BeziehungskonfliktVerletztes Vertrauen, gekränkte Gefühle. Sachargumente helfen hier nicht – erst die Beziehungsebene muss geklärt werden.
WertekonfliktUnvereinbare Überzeugungen oder Prinzipien. Ziel ist meist Respekt und ein Modus vivendi, nicht Übereinstimmung.
RollenkonfliktUnklare Zuständigkeiten und Erwartungen. Lösung über klare Rollen und Verantwortlichkeiten.
VerteilungskonfliktStreit um knappe Ressourcen – Zeit, Budget, Personal. Lösung über faire Kriterien und transparente Entscheidung.

Seminar, Mediation, Deeskalationstraining oder Coaching – was wann passt

Ein Konfliktmanagement-Seminar baut vorbeugend Kompetenz auf: Ihre Teams lernen, Konflikte selbst früh zu erkennen und zu lösen. Es ist das richtige Format, solange kein akuter, festgefahrener Einzelkonflikt im Raum steht.

Eine Mediation dagegen ist die allparteiliche Begleitung eines bereits eskalierten, konkreten Konflikts durch eine neutrale dritte Person – kuratives, kein präventives Format. Ein Deeskalationstraining fokussiert speziell auf brenzlige Situationen mit Aggression oder Gewaltandrohung, etwa im Kundenkontakt, in Klinik oder Nahverkehr. Ein Konflikt-Coaching schließlich arbeitet einzeln mit einer Führungskraft an ihrem persönlichen Konfliktverhalten. Im Vorgespräch klären wir ehrlich, welches Format Ihr Anliegen wirklich trifft – und sagen es auch, wenn ein Seminar nicht die beste Wahl ist.

Ein typischer Fall aus unseren Seminaren (anonymisiert)

Ein Abteilungsleiter meldete sein Team, weil zwischen zwei erfahrenen Mitarbeitenden „die Chemie nicht mehr stimmte“. In der Analyse zeigte sich schnell: Der offene Streit drehte sich um Zuständigkeiten (ein Rollenkonflikt), doch der eigentliche Kern war ein alter Beziehungskonflikt – eine als unfair erlebte Beförderung Jahre zuvor.

Im Seminar lernte das Team zunächst, beide Ebenen zu trennen. In einer moderierten Übung benannten die Beteiligten erstmals das eigentliche Thema hinter dem Zuständigkeitsstreit. Die Sachfrage – wer welche Aufgaben verantwortet – war danach in zwanzig Minuten geklärt. Entscheidend war nicht die Lösung selbst, sondern dass beide erkannten, warum frühere Klärungsversuche gescheitert waren: Sie hatten immer nur die Sachebene bearbeitet.

Häufige Fehler im Umgang mit Konflikten

Diese Muster verschärfen Konflikte, statt sie zu lösen – das Seminar macht sie bewusst und übt Alternativen:

Zu langes Abwarten„Das renkt sich schon ein“ – meist tut es das nicht. Ungelöste Konflikte wandern nach oben auf der Eskalationsleiter.
Ebenen vermischenSachargumente gegen ein Beziehungsproblem einsetzen. Das Gegenüber fühlt sich nicht gehört und blockt ab.
Nur die Symptome lösenDen aktuellen Streit schlichten, ohne die Ursache zu bearbeiten – der nächste Konflikt folgt.
Gewinner und VerliererEin Machtwort erzeugt einen Verlierer, der den Konflikt untergründig weiterträgt. Tragfähig ist nur eine Lösung, mit der beide leben können.

Was ein Konfliktmanagement-Seminar nicht leisten kann

Ehrlichkeit gehört zu einer seriösen Weiterbildung: Ein Seminar ersetzt keine Mediation eines bereits tief eskalierten Einzelkonflikts und keine therapeutische Aufarbeitung persönlicher Belastungen. Es kann auch keine strukturellen Ursachen beheben – wenn ein Konflikt aus chronischer Überlastung, unklaren Zuständigkeiten oder widersprüchlichen Zielvorgaben entsteht, braucht es zusätzlich eine organisatorische Entscheidung.

Was das Seminar leistet, ist ebenso wertvoll wie realistisch: Es befähigt Menschen, Konflikte früher zu erkennen, souveräner anzusprechen und fairer zu lösen – und senkt so die Zahl und Wucht künftiger Eskalationen spürbar.

Der Profacos-Vorteil: Konfliktmuster am Verhalten lesen

Profacos kommt aus dem Profiling – der professionellen Analyse von Verhalten. Diesen Blick bringen unsere Trainerinnen und Trainer in jedes Konfliktseminar ein: Sie zeigen, wie sich Anspannung, Rückzug oder Dominanz in Körpersprache, Stimme und Wortwahl ankündigen, oft bevor der Konflikt ausgesprochen wird. Wer diese Signale lesen kann, greift früher und gezielter ein – das ist der Unterschied zwischen reagieren und vorbeugen. Genau diese Wahrnehmungsschulung unterscheidet unser Seminar von rein methodischen Konflikttrainings.

Kati Johannsen leitet ein Seminar Konfliktmanagement bei Profacos
Kati Johannsen

Kati Johannsen verbindet als Profilerin fundiertes Konfliktwissen mit echtem Menschenverständnis. Im Seminar lernen eure Teams, Konflikte am Verhalten früh zu erkennen und souverän zu lösen.

★★★★★5,00 / 5196 Bewertungen · 100 % Weiterempfehlung (ProvenExpert)

Das sagen Teilnehmerinnen und Teilnehmer

„Die gut durchdachten Inhalte werden sehr praxisnah mit kleinen Übungen vertieft und sind sofort umsetzbar. Hier lernt man, die Welt mit anderen Augen zu sehen.“Bettina Müller · ProvenExpert
„Das eigentlich sehr sperrige Thema wird in kürzester Zeit unterhaltsam veranschaulicht – nach einer Stunde der erste Aha-Effekt.“Marco Gronau · ProvenExpert
„Eine sehr liebevolle, sympathische Frau, die nur positive Energie ausstrahlt und ihr Wissen begeisternd weitergibt.“Hannah · ProvenExpert
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Häufige Fragen zum Konfliktmanagement-Seminar

Für welche Gruppengröße eignet sich das Seminar?
Von kleinen Teams bis zu größeren Gruppen. Für intensive Übungsphasen empfehlen wir überschaubare Gruppen.
Wie lange dauert das Seminar?
Üblich sind ein bis zwei Tage. Für nachhaltige Wirkung empfehlen wir Auffrischungen.
Inhouse oder online?
Beides ist möglich – als Inhouse-Seminar für euer Team oder online.
Was unterscheidet Profacos?
Die Verbindung aus Konfliktmanagement und Profiling – ihr lernt, Konflikte am Verhalten zu erkennen.
Was kostet das Seminar?
Die Kosten hängen von Format, Dauer und Teilnehmerzahl ab. Nach einem kurzen Gespräch erhaltet ihr ein transparentes Angebot.
Welche Konfliktmodelle behandelt das Seminar?
Wir arbeiten unter anderem mit den Eskalationsstufen nach Glasl, der Unterscheidung der Konfliktarten (Sach-, Beziehungs-, Werte-, Rollen- und Verteilungskonflikt) und dem Harvard-Konzept der interessenbasierten Verhandlung. Die Modelle dienen als Werkzeug für die Praxis, nicht als Selbstzweck – geübt wird immer an realen Fällen.
Eignet sich das Seminar auch bei einem akuten Team-Konflikt?
Bei einem bereits festgefahrenen, konkreten Konflikt ist eine moderierte Klärung oder Mediation oft der bessere erste Schritt. Ein Seminar wirkt vorbeugend und kompetenzbildend. Im Vorgespräch ordnen wir Ihre Situation ehrlich ein und empfehlen das passende Format – auch wenn das nicht das Seminar ist.
Müssen die Teilnehmenden eigene Fälle mitbringen?
Ideal ist es, wenn Teilnehmende typische Situationen aus ihrem Alltag einbringen – anonymisiert, wenn nötig. Daran wird der Transfer am größten. Wer keinen Fall parat hat, arbeitet an erprobten Fallbeispielen aus vergleichbaren Organisationen mit.
Wie nachhaltig wirkt ein einzelnes Seminar?
Ein Seminartag legt die Grundlage; nachhaltige Verhaltensänderung entsteht durch Wiederholung. Deshalb bauen wir konkrete Transferaufgaben ein und bieten auf Wunsch einen Auffrischungs- oder Vertiefungstag nach einigen Wochen an, an dem die Teilnehmenden ihre Praxiserfahrungen reflektieren.

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GEPRÜFT UND VERANTWORTET VON

Kati Johannsen & Marcel Mende

Profilerin und Geschäftsführerin der Profacos GmbH. Trainiert Unternehmen, Behörden, Kliniken und Einsatzkräfte in Verhaltensanalyse, Emotionserkennung und Deeskalation – u. a. für Sana Kliniken, Johanniter, Sparkassen und das Luftfahrtbundesamt. Leiterin der zertifizierten Profacos-Profilerausbildung. Marcel Mende verantwortet die digitalen Angebote der Profacos GmbH – er hat die Lernplattform Profilerwelt, die Werkstatt und die Speaker-Plattform Speakerwerk aufgebaut.

Mehr über Kati Johannsen →

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